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Auch in 2011 hat ein Team der Skylineracer am 24h Rennen der Schlitzpistenflitzer in Gießen teilgenommen.
Viele Spaß beim Lesen des Berichts von Ebi…
24 Stunden Rennen bei den Schlitzpistenflitzern SPF in Gießen
Es war wieder einmal soweit, das alljährliche 24 Stunden Rennen der Schlitzpistenflitzer in Gießen stand vom 18.06.2011-19.06.2011 auf dem Programm.
Die Vorbereitung:
Am 19.11.2010 bekamen wir die Einladung wieder an dem 24 Stunden Rennen bei den SPF´lern teilzunehmen.
Dieser Einladung konnten wir nicht widerstehen und so machten uns auf die Suche nach den Fahrern.
Kazi, Frank, Hatzi und Ebi konnten sich diesmal entscheiden für die Skylineracer an diesem Event teilzunehmen.
Eine Frage blieb bis dahin noch offen, wer baut uns die Autos für dieses Rennen ? Letztes Jahr hatte Ferdi uns bei dem Bau des Autos tatkräftig unterstützt und selbst am Event 2010 teilgenommen. Aber diesmal konnte er nicht teilnehmen und uns keinen Boliden für das Rennen zusammenschrauben.
Also hatten Dieter, Hatzi und Frank die Idee und bauten 2 gleiche Autos für das 24 Stunden Rennen.
3 Wochen vor Rennbeginn waren die Autos auch fertig gestellt. Nun mussten wir diese noch auf die Bahn in Gießen abstimmen und fuhren für diesen Zweck eine Woche vor dem Event nach Gießen.
Doch wir hatten enorme Probleme mit dem Feinschliff und so halfen uns die SPF´ler tatkräftig beim Tunen und gaben uns noch Tipps was man noch machen sollte.
Die Aufgabe des Feinschliffs übernahm Ebi und mit den fertigen Autos ging es dann ins Raceway-Frankfurt, um diese auf der Holzbahn ausgiebig zu testen.
Guter Dinge ein superschnelles Auto zu haben, machten wir uns schließlich am 18.06.2011 auf den Weg nach Gießen, um eine gute Platzierung beim 24 Stunden Rennen zu erzielen.
Das Training:
Als wir uns am 18.06.2011 in Gießen trafen, begrüßten wir unseren fünften Fahrer (Thomas) der uns von den SPF´lern gestellt wurde.
Zuvor machten wir uns erstmal Schick, jeder bekam ein Polo Shirt mit seinem Namen auf der Vorderseite, einem gestickten Abbild eines Slotcars und auf der Rückseite der Name unseres Rennteams: SKYLINERACER.
Wir packten unseren superschnellen Boliden das erste Mal auf die Fahrbahn. PENG was ist das ? Das Auto fährt ja extrem wackelig und fliegt ständig aus den Kurven, ganz zu schweigen der extreme Speedverlust. Das andere Auto auf die Bahn gestellt, aber das gleiche Ergebnis wie bei dem ersten Fahrzeug. Die Autos nochmals aufgemacht und geschaut woran das nur liegen könnte. Nichts zu erkennen, das Feintuning von Ebi hatte beim Training im Raceway ganz andere Werte gezeigt, Kurvenverhalten genial, Geschwindigkeit optimal. War alles für die Katz ? Für ein neues Tuning hatten wir vor Startbeginn keine Zeit mehr.
Thomas hatte die Idee den Uli zu fragen, ob das Auto aus dem letzten Jahr von den SPF´ler noch da ist und ob wir dieses Auto für das Rennen nutzen könnten. Ab auf die Bahn damit und Test erfolgreich abgeschlossen. Mit unserem Teamleiter Ebi besprachen wir das Problem und entschieden uns gemeinsam dieses Auto gegen einen kleine Leihgebühr zu benutzen.
Die Qualifikation
Thomas hatte die Ehre die Qualifikation zu fahren, da er die Bahn in,- und auswendig kennt.
7 Teams standen sich gegenüber und jeder woillte die schnellste Runde fahren. Jedes Team durfte 1 Minute lang fahren, um die beste Zeit herauszuholen.
Thomas schaffte einen sehr guten vierten Platz in der Qualifikation. Nachdem die Erstplatzierten sich Ihre Wunschbahn für das erste Rennen ausgesucht hatten, wählten wir die Spur 3 für unseren ersten Turn.
Das Rennen:
Jeder Fahrer durfte sich seine Lieblingsspur aussuchen, die Reihenfolge, wer wann und welche Spur er fahren wollte, wurde vorher mit dem Team besprochen.
Um Punkt 15 Uhr durfte dann auch Ebi den ersten Turn fahren. Mit einem guten Ergebnis von 300 Runden in 45 Minuten nach dem ersten Lauf befanden wir uns auf dem vorletzten Platz. Es waren schon einige Profis am Start, die 330 – 340 Runden erzielten.
Den zweiten Turn fuhr Kazi mit 311 Runden und Thomas musste sich nach einer Pause mit 315 Runden zu Frieden geben. Frank folgte mit einer guten Leistung von 299 Runden. Den letzten Turn unserer Truppe übernahm nach Hatzi mit einer genialen Runden Anzahl von 322.
So folgte Runde um Runde im Rennen und wir lagen immer noch auf einem guten vorletzten Platz mit dem Ziel auf den 5. Platz aufzuschließen.
Gegen 21 Uhr mussten wir den Turn von Ebi unterbrechen, da wir massive Probleme mit unserem Auto hatten. Nils ein sehr erfahrener SPF´ler hatte an unserem Auto festgestellt, dass das Motorritzel abgenutzt war und sich die Achshülsen verabschiedet hatten, so das wir eine 14 Minütigen Reparatur in Anspruch nehmen mussten.
Dies kostete uns den vorletzten Platz, was aber zu diesem Zeitpunkt keine Rolle spielte, da wir nicht weit von der Rundenanzahl des 6.Platzes entfernt waren.
Nach 2 guten Turns von Kazi (331 Runden) und Hatzi (321 Runden) folgte Frank mit 243 Runden. Der Grund dafür war, dass wir die Schleifer und die Reifen erneuern mussten und da wir uns zu diesem Zeitpunkt in der Nachtphase befanden, nur auf einer Seite Licht am Auto hatten. Nach der Behebung des Problems befanden wir uns weiterhin auf den letzten Platz und der Abstand vergrößerte sich zum 6 platzierten.
Nach 2 weiteren guten Turns von Kazi (287) und Hatzi (320) kam es erneut zum Ausfall. Zuerst musste wieder Ebi dran glauben, denn mitten im Rennen wurde das Auto plötzlich immer langsamer. Frank der als Reparaturaufsicht anfänglich den Fehler nicht gefunden hatte und das Auto immer noch langsam fuhr, musste beim 3. Versuch das Auto gründlich unter die Lupe nehmen und feststellen, das ein Stromabnehmer locker war.
Das nächste Problem sollte nicht lange auf sich warten lassen. Es war unsere letzte Nachtfahrt bevor das Licht wieder angemacht wurde. Frank hatte anfangs gute Rundenzeiten hingelegt, aber das Licht am Auto begann zu Flackern. Da Frank nur noch 25 Minuten zu fahren hatte, bevor man das Licht laut Reglement nicht mehr brauchte hofften wir, dass das Flackern so bleiben würde. Aber nein es musste ganz ausgehen, trotz voller Batterie. Also Auto runter von der Bahn, denn die Kabelverbindungen mussten neu verlötet werden.
Juhu, die Dunkelphase war beendet. Aber ein bitterer Beigeschmack blieb, denn wir waren mit 240 Runden Abstand Letzter.
Da Thomas keine Nachtfahrten machen wollte und in der Nähe wohnte kam er ausgeschlafen zu seinem ersten Turn in die Tagesphase.
Ab dem Zeitpunkt begann für uns die Aufholjagd auf den vorletzten Platz, das war unser neues Ziel. Unser Auto war ja bis dahin eigentlich generalüberholt.
Unsere Taktik war es keinen Motorwechsel, keine neuen Schleifer und keine neuen Reifen mehr aufzuziehen. Eigentlich so wie bei Sebastian Vettel in der Formel1 bei seinem Rennen in Monaco
Runde für Runde, Turn für Turn wurden wir besser und schneller und es folgten gute Runden von Thomas (350) Frank (314) Hatzi (326) Thomas (351).
Hatzi hatte uns dann verlassen, da er noch ein anderen Termin wahrnehmen musste.
Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bis auf 12 Runden den Rückstand aufgeholt.
In den letzten Turns bekam dann unser direkter Konkurrent Probleme am Auto, die aber schnell in Griff zu bekommen waren und auch die einzigen blieben.
In den letzten 4 Turns des 24 Stunden Rennens, schafften wir es doch den 6. Platz zu erobern und noch mit 80 Runden Vorsprung vorbeizuziehen. Diese Runden fuhren Ebi (328) Frank (323) Kazi (320) Thomas (343).
Die Siegerehrung:
Es war geschafft, das Ziel nicht Letzter zu werden war erreicht und das haben wir souverän geschafft. Ohne die vielen Ausfälle wären wir vielleicht sogar noch Fünfter geworden.
Einen schönen Pokal und eine Flasche Sekt gab es für unsere Anstrengungen.
Besonderen Dank an die fleißigen Helfern der SPF´ler, denn fairen Teams und der tatkräftigen Unterstützung von Thomas, Nils, Chris, Uli und Markus.
Wir freuen uns auf 2012
Ebi